16.02.2010.
Egal, "Wakeboarding“, "Wakeboarden“ oder "Waken“
Wakeboarding gehört inzwischen zu den beliebtesten Fun-Sportarten, die Reisenden während ihres Urlaubs Spaß und Abenteuer bieten. Neben dem Snowboarden, Inline Skating und Mountainbiking ist Wakeboarding eine der jüngsten Trendsportarten und vor allem bei jungen Erwachsenen und Sportbegeisterten Urlaubern ein echter Hit. Die Faszination des Wakeboard ergibt sich aus der einfach zu erlernenden Nutzung, die maximalen Spaß, Spannung und Adrenalin bietet. Jeder kann beim Wakeboard tolle Erlebnisse und Eindrücke sammeln - ob absoluter Anfänger und Newcomer oder Fortgeschrittener und Profi. Der schnelle und wilde Ritt auf den Wellen macht süchtig! Das Wakeboard ist ein Sportgerät, bei dem ein „Brett" an die Füße geschnallt wird und der Sportler dann rasant über das Wasser gleitet. Dabei steht der Fahrer seitwärts zur Fahrtrichtung auf dem Brett und wird entweder von einer Seilbahn oder einem Boot gezogen. Seinen Namen erhielt das Wakeboard von der englischen Bezeichnung der, von den Motoren erzeugten Welle - die „Wake", die der Wakeboarder als Absprungrampe nutzt. Offiziell heißt die Sportart „Wakeboarding", wird heute aber auch als „Wakeboarden" oder „Waken" bezeichnet.
Das Wakeboarden ist im Grunde eine Mischung aus den beliebten Sportarten Wasserski und Wellenreiten, denn wenn Surfer einmal bei Windflaute gelangweilt auf die geeigneten Wellen warteten, ließen sie sich einfach zur Abwechslung von einem Motorboot ziehen. Als einer der ersten Wakeboarder gilt dabei Jimmy Redmon, der 1990 die „World Wake Association" in Winter Park gründete. Heute werden bereits zahlreiche Wettkämpfe und auch Weltmeisterschaften im Waken ausgetragen.
Ein Wakeboard ist zwischen 111 und 150 cm lang und etwa 50 cm breit. Dabei wird das Boot oder der Jetski, welcher das Wakeboard und seinen Fahrer zieht, zwischen 35 und 39 km/h schnell. Weniger rasant geht es zwischen 30 und 32 km/h bei einer Fahrt mit der Seilbahn oder Wasserskiliften zu. Ziel dabei ist es, durch einen gezielten Druckaufbau, den „Cut", und Zug auf der Steigung der Welle, sich in die Luft katapultieren zu lassen und atemberaubende Drehungen in Form von „Rolls" und „Grabs" zu vollführen. Diese Tricks nennt der erfahrene Wakeboarder „Invertual". Eine Vielzahl unterschiedlicher künstlicher Hindernisse, wie z.B. die funbox, die box, kicker oder slider, werden dabei für spektakuläre Moves und Sprünge genutzt.
Gerade für unerfahrene Urlauber, die sich gerne in einer, dem Snowboarden ähnlichen Sportart versuchen möchten, ist das Wakeboarding schnell zu erlernen. In zahlreichen Wasserski- und Wakeboardschulen finden Reisende dabei Kurse unter erfahrenen Trainern und Profis, die geeignete Ausrüstung und eine riesen Portion Spaß!
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