Die Anfänge dieses Sports liegen in der zweiten Hälfte der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts! Er entstand als eine Mischung von Wasserskifahren und Surfen. Wakeboarden kann man in zwei Hauptrichtungen unterteilen. Fahren hinder dem Boot (boat wakeboard) und Fahren am Skilift (cable wakeboard). In jüngster Zeit entstand auch eine dritte Richtung, nämlich Wakeskate. Ebenfalls hinter dem Boot oder am Skilift. Der Hauptunterschied zum Wakeboarden besteht darin, dass das Brett keine Bindungen hat.
Der Sport ist sehr beliebt, besonders bei der jungen Generation. Es gibt mehr als 130 Skilifte auf der Welt, davon in etwa 100 in Europa, vor allem in Deutschland (ca. 60). Die Skilifte sind im Vergleich zum Fahren hinter dem Boot viel billiger und ökologisch akzeptabler. Kein Lärm und keine Wasserverschmutzung. Beim boat wakeboarden oder Fahren hinter dem Boot, der Begriff sagt es schon, zieht das Boot den Boarder mit einem Seil, welches am Boot eingehängt ist, hinter sich her. Der Boarder nutzt die Wellen, welche das Boot erzeugt, für das Ausführen von Tricks.
boat wakeboard |
cable wakeboard |
Was ist überhaupt ein Skilift?
Das ist eine Seilbahn auf Wasser (Meer oder See) mit Masten, welche so aufgestellt sind, dass sie einen Kreis bilden. Die Träger drehen sich und ziehen das Seil, welches schlussendlich die Fahrer zieht. Es können mehrere Fahrer gleichzeitig gezogen werden (7 und mehr). Die Geschwindigkeit des Kabelzugs beträgt 30 km/h (max. bis 80 km/h). Es können die gleichen Tricks wie beim Fahren hinter dem Boot ausgeführt werden, nur dass beim Lift nicht Wellen genutzt werden, sondern mit dem Fahren auf den Kanten (Schneiden). Kabelanlagen sind sehr beliebt bei Wakeskaters. Sie machen heute einen Anteil von 20 – 30% aller Fahrer aus.
Was braucht man alles um mit diesem Sport anzufangen?
In den meisten Fällen finden Sie die nötige Ausrüstung am Lift. Zur Grundausrüstung gehören das Brett mit den dazugehörigen Bindungen sowie die Sicherheitsausrüstung (Schwimmweste). Zu guter letzt nicht zu vergessen, coole Boardershorts.
Man kann schnell Fortschritte machen. Somit ist Wakeboarden bei allen Generationen beliebt (von 7 bis 70). Der Sport ist auch sehr attraktiv für Besucher und Zuschauer. Die Preise sind sehr human, von der eigentlichen Ausrüstung bis zu den Preisen an den Anlagen. Daher ist der Sport einem grossen Nutzerkreis zugänglich.
Wie startet man?
Man startet von der Startrampe (Floss). Der Seilzug dreht sich im Kreis, hakt das Seil ein und zieht den Boarder aus der Startposition.
Was wenn man fällt?
Man schwimmt ganz einfach zur Anfangsposition zurück und startet erneut. Der Sport ist sehr attraktiv und geht schnell unter die Haut. Jeder der es einmal probiert hat, kehrt zum Wakeboarding zurück! Und zum Schluss, dies ist definitiv ein Zukunftssport, denn es gibt von Jahr zu Jahr mehr Interessenten und neue Liftanlagen.
Wakeboard - Life Style !
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